Ein erster Teilerfolg gegen die von US-Präsident Donald Trump erlassenen Einreise-Verbote für Muslime. US-Bürgerrechtler klagten und eine Richterin in New York entschied, dass die Personen, die bereits in den USA eingetroffen sind, trotzdem einreisen dürfen.
Unmittelbar nach dem von (inklusive syrische Flüchtlinge) liefen Bürgerrechtsorganisationen Sturm. Hunderte Betroffene waren zu diesem Zeitpunkt bereits auf dem Weg in die USA und wurden am Flughafen von den Einsatzkräften festgenommen.
Eine Richterin in New York entschied nun gegen Trumps Einreiseverbot: Sie verfügte, dass die gestrandeten Personen trotzdem einreisen und nicht in ihre Heimat zurückgeschickt werden dürfen.
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Regierung findet Kritik lächerlich
Trump lobt sich unterdessen selbst für sein Arbeitstempo: "Unsere Regierung ist mit voller Fahrt, einer Rekordgeschwindigkeit, eingestiegen, alle sprechen darüber", sagte er in einer Radio-Ansprache. Vertreter der Regierung finden die Kritik am Einreisestopp "lächerlich", weil es ja gar nicht um ein Einreiseverbot für Muslime gehe, sondern nur aus sieben "Hochrisikoländern".
Kanada nimmt USA-Gestrandete auf
Der kanadische Premier Justin Trudeau wurde nach seiner Reaktion auf Trumps Dekret wieder einmal mit Lob überhäuft. Die, die nun nicht mehr in die USA dürfen, sind in Kanada willkommen. "An alle, die vor Verfolgung, Terror und Krieg fliehen: Kanada heißt euch willkommen, egal welchen Glauben ihr habt. Diversität ist unsere Stärke!", twitterte er.
To those fleeing persecution, terror & war, Canadians will welcome you, regardless of your faith. Diversity is our strength
— Justin Trudeau (@JustinTrudeau)