Richtige Bauweise spart Sprit

246 Millionen Euro könnten wir Niederösterreicher uns laut Verkehrsclub (VCÖ) pro Jahr ersparen, wenn wir nur um ein Fünftel weniger Auto fahren – schöne Theorie, in der Praxis aber oft nicht umsetzbar. Denn der Alltag, vor allem am Land, zwingt uns oft zum Autofahren – noch! Denn eine Idee aus NÖ verspricht Abhilfe

„Energieausweis für Siedlungen“ – klingt sperrig, mündet aber in sicht- und bewohnbaren Projekte. So etwa in Königstetten (Tulln): Die Gemeinde hat eine ganze Siedlung nach dem Raumplanungskonzept gebaut, das sich hinter der Bezeichnung „Energieausweis“ verbirgt. Das Konzept stammt von der Firma „Emrich Consulting“ und wurde eben vom VCÖ und dem Land mit dem Mobilitätspreis 2010 ausgezeichnet.

Der Clou: Große Bauprojekte können jetzt erstmals schon im Vorfeld auf Energieverschwendung durch den von künftigen Bewohnern verursachten Straßenverkehr durchleuchtet werden. So haben Gemeinden die Möglichkeit, neue Stadtteile so anzulegen, dass der Pkw möglichst wenig benötigt wird.

Waidhofen an der Thaya wird das bald vormachen: Die Stadt plant ein Wohnviertel für 400 Bewohner mittels des „Energieausweises“. Wer dort in fünf bis zehn Jahren einzieht, darf sich freuen: Denn für Heizen, Strom und Autofahren sollen 20 Prozent weniger Kosten anfallen!Lisa Steiner

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