Riegler verweigert Impfung: Was sagt das ÖOC dazu?

Claudia Riegler
Claudia RieglerGepa
ÖSV-Snowboarderin Claudia Riegler verweigert die Corona-Impfung und wird deswegen nicht bei Olympia starten. Jetzt meldet sich dazu das ÖOC.

Um bei den Olympischen Spielen im Februar in China dabei sein zu können, müssen die Athleten einen vollständigen Impfschutz vorweisen. Bei Riegler ist das nicht der Fall, dementsprechend wird sie nicht für das rot-weiß-rote Aufgebot in Peking nominiert.

Bedauern beim ÖOC

Was sagt das ÖOC zur Absage der 48-Jährigen? Peter Mennel, Generalsekretär des Österreichischen Olympischen Komitees, wird in einer Aussendung so zitiert: "Das ÖOC-Präsidium hat von Claudia Riegler bis 23.1. einen Antikörper-Test und eine Teil-Impfung verlangt. Schon jetzt hat Claudia Riegler uns mitgeteilt, dass sie diesen Auflagen nicht nachkommen wird. Das Österreichische Olympische Comité bedauert diese Entscheidung. Das Präsidium hat sich auf Anraten der medizinischen Berater schon frühzeitig (vor mehreren Monaten) dazu bekannt, aus Gründen der Sicherheit und Gesundheit der Delegationsmitglieder nur geimpfte Personen für die Teilnahme in Peking in Betracht zu ziehen."

Kontingent nimmt Formen an

Bei den Winterspielen zählen Österreichs Snowboarder durchaus zu den Medaillen-Kandidaten. Zuletzt feierten die heimischen Asse rund um Arvid Auner und Julia Dujmovits in Bad Gastein Weltcup-Erfolge. Bei ihnen sollte auch der Impfstatus kein Problem sein. Mennel dazu in der Aussendung: "Wir gehen zum aktuellen Zeitpunkt davon aus, dass ausnahmslos geimpfte AthletInnen und BetreuerInnen von den Sportverbänden für das Olympic Team Austria vorgeschlagen werden. Aktuell rechnen wir mit rund 105 Aktiven. Die offizielle Nominierung erfolgt am 24. Jänner in Wien."

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