"Aufgrund von technischen Problemen" ist am Sonntagabend ein riesiges Chaos am Flughafen Wien ausgebrochen. Schuld daran ist ein Problem bei der "Übermittlung von Flugplandaten zwischen EUROCONTROL und Austro Control", bestätigt der Flughafen. Flugverspätungen, Ausfälle und Hunderte Wartende waren die Folge. 500 Feldbetten wurden für Gestrandete bereit gestellt. Prominentes Opfer: Sebastian Kurz.
"Aufgrund von technischen Problemen" ist am Sonntagabend ein riesiges Chaos am Flughafen Wien ausgebrochen. Schuld daran war ein Problem bei der "Übermittlung von Flugplandaten zwischen EUROCONTROL und Austro Control", bestätigte der Flughafen. Flugverspätungen, Ausfälle und Hunderte Wartende waren die Folge. 500 Feldbetten wurden für Gestrandete bereit gestellt. Prominentes Opfer: Sebastian Kurz.
"Aufgrund von technischen Problemen bei der Übermittlung von Flugplandaten zwischen EUROCONTROL und Austro Control (Österreichische Flugsicherung) kann es derzeit zu Flugverspätungen oder Flugausfällen kommen. Passagiere werden gebeten sich an die gebuchte Fluglinie zu wenden", heißt es von Seiten des Flughafens Wien.
"Es herrscht ein riesiges Chaos. Hunderte Menschen warten, mehrere Gates wurden bereits geschlossen", schildert "Heute"-Leser Annes T. Seiner Einschätzung nach sitzen derzeit 7.000 Menschen fest. Die Flug-Anzeigetafeln wiesen Dutzende verspätete und ausgefallene Flüge aus.
500 Feldbetten für Gestrandete, Kurz unter den "Opfern"
Viele Passagiere werden die Nacht am Flughafen verbringen müssen. Der Flughafen stellte 500 Feldbetten bereit. Manche Betroffene stiegen auf alternative Verkehrsmittel um. Ebenfalls vom Chaos betroffen war Außenminister Sebastian Kurz, der am Sonntagabend zum Forum Alpbach fliegen wollte. Er stieg kurzerhand auf den Zug um.
Flug nach Innsbruck kurzfristig gestrichen. Jetzt verspätet aber doch im Zug auf dem Weg zum . Freue mich auf interessante Gespräche!
— Sebastian Kurz (@sebastiankurz)
Die Folge des Technik-Problems: Weniger Flüge konnten in Wien landen, ebenso waren startende Flugzeuge betroffen. Weil die Daten nicht richtig übermittelt werden konnten, mussten Flughafenmitarbeiter Daten händisch ins System einspeisen. Deshalb konnten pro Stunde nur wenige Flüge bearbeitet werden. Bei den Austrian Airlines hieß es, man versuche, die Passagiere nun auf andere, nicht betroffene Flugzeuge umzubuchen.
Noch in der Nacht auf Montag konnten Flüge wieder nach Plan starten. Der Fehler sei zwar noch nicht gänzlich behoben, doch im Lauf des Montags sollten Flüge wieder im Normalbetrieb, weitgehend verzögerungsfrei ablaufen, so Austro-Control-Sprecher Pohanka im Ö3.