Granulat-Sperren sollen Ölteppich in Wien binden

Die Verschmutzung reicht von Korneuburg bis Schwechat. Die Schifffahrt wurde eingestellt, Trinkwasserbrunnen gesperrt.

Ein Ölteppich "größeren Ausmaßes" – er soll mehrere Kilometer lang sein – treibt derzeit laut der Wiener Polizei die Donau entlang. Die Schifffahrt zwischen Greifenstein und dem Kraftwerk Freudenau wurde bis mindestens 14 Uhr eingestellt, sämtliche Trinkwasserbrunnen entlang der Donau gesperrt.

Die Ursache war zunächst unklar, Ermittlungen laufen. Auf der Höhe des Schulschiffs wurde eine Ölsperre eingerichtet, so die Berufsfeuerwehr Wien. Der Alarm sei gegen 9 Uhr ausgelöst worden. Seither wird versucht, das Öl aufzufangen und zu verhindern, dass das Donauufer und das Grundwasser verschmutzt werden.

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Die orangen Ölsperren auf der Donau bestehen aus Säcken mit Granulat. Dieses hindert das Öl nicht nur am Weiterfließen, sondern bindet es auch. Eine Sperre kann vier Stunden lang eingesetzt werden, bevor sie ausgetauscht werden muss. Gegen 14 Uhr sollten neue Informationen folgen, wie lange die Schifffahrt unterbrochen wird. Am Nachmittag war allerdings weiter unklar, wie lange die Sperre dauern wird.

Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.

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