Wien

Dieser defekte Lkw legte die Südosttangente lahm

Durch einen defekten Lkw war die A23 in Fahrtrichtung Süden blockiert. Autofahrer standen stundenlang im Stau.
Roman Palman
25.08.2020, 08:38

Dienstagfrüh, 25. August 2020, ab 7.30 Uhr hatten Wiens Verkehrsteilnehmer mit großen Zeitverlusten auf der Wiener A23 Südosttangente kämpfen. Der Grund war ein defekter Lkw bei Straßenkilometer 14 – also genau zwischen Stadlau (km 16) und dem Knoten Kaisermühlen (km 13).

Durch die Panne kam es zu einer Totalsperre der Autobahn! Die Fahrbahn Richtung Vösendorf musste komplett gesperrt, alle Verkehrsteilnehmer beim Knoten Kaisermühlen abgeleitet werden. Die Staus reichten laut Angaben der Verkehrsexperten bereits bis auf die Wiener Nordrand Schnellstraße (S2) Höhe Hermann-Gebauer-Straße, etwa sieben Kilometer, zurück. Der Autofahrerclub empfahl großräumig auszuweichen.

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Langwieriger Einsatz für Feuerwehr

Aus bisher unbekannter Ursache brach die Antriebswelle des Lkw, die Hinterachse riss ab und riss ein Loch in den Dieseltank. Der Lkw blieb mitten auf der Südosttangente hängen, hinter sich hatte er da bereits eine lange Dieselspur gezogen.

Die alarmierten Kräfte der Berufsfeuerwehr Wien mussten den ausgeflossenen Kraftstoff binden und rund 700 Liter Diesel aus dem lecken Tank umpumpen. Durch die abgerissene Hinterachse gestaltet sich die Bergung des Lkw-Zugs sehr aufwendig.

Feuerwehrleute versuchen den Lkw-Zug so weit instand zu setzen, dass dieser vom Kranfahrzeug der Feuerwehr abgeschleppt und die Tangente wieder freigegeben werden kann. Erst gegen 11 Uhr konnte die Autobahn wieder für den Verkehr freigegeben werden.

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