Politik

Riesen-Wut und Klagen bei FPÖ und SPÖ

Heute Redaktion
14.09.2021, 15:45

Der Abschluss des Wahlkampfs lässt die Wogen innerhalb der Parteien hochgehen. Die SPÖ empörte sich über gefälschte Wahlplakate und Türanhänger und klagt dagegen. Die FPÖ steht dagegen weiterhin wegen "Nazi-Gesten" in der Kritik und hat ebenfalls rechtliche Schritte angekündigt.

Der Abschluss des Wahlkampfs lässt die Wogen innerhalb der Parteien hochgehen. Die SPÖ empörte sich über gefälschte Wahlplakate und Türanhänger und klagt dagegen. Die FPÖ steht dagegen weiterhin wegen "Nazi-Gesten" in der Kritik und hat ebenfalls rechtliche Schritte angekündigt.

Die SPÖ hat sich neuerlich über unlautere Wahlkampfmethoden der Konkurrenz beklagt. Nachdem erst am Freitag gefälschte Türanhänger mit für die SPÖ diffamierenden Aussagen verteilt wurden, seien am Samstag gefälschte Plakate aufgetaucht, kritisierte Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos.

Unbekannte plakatierten gefälschte SPÖ-Werbung

Die Plakate seien im SPÖ-Layout gehalten und mit SPÖ-Logo versehen und suggerieren, dass für die SPÖ die Wahl bereits gelaufen sei, indem sie einen Tag vor der Wahl "Gewonnen. Danke" verkünden. Darabos sieht darin einen Wählerbetrug und eine Wählertäuschung und kündigte eine Klage an.

Nazi-Gesten versus Musik-Schunkelei

Die SPÖ-Jugendorganisationen werfen der FPÖ neuerlich vor, Nazi-Gesten zu tolerieren. In einer Aussendung behaupteten VSSTÖ, SJ und AKS, dass es Freitagabend beim Wahlkampfabschluss der FPÖ am Stephansplatz Hitlergrüße von einigen Strache-Anhängern gegeben habe. Ein Mann sei von der Polizei in Gewahrsam genommen worden. Die Polizei konnte dies jedoch nicht bestätigen. Ein Sprecher erklärte, dass keine Vorkommnisse registriert worden seien.

hatte die SJ Anzeige erstattet, weil sie Nazi-Gesten unter den Zuschauern ausgemacht haben wollte. Das Landesamt für Verfassungsschutz hatte jedoch festgestellt, dass die Besucher mit der ausgestreckten Hand nur zur Musik "mitgeschunkelt" hätten. Die FPÖ kündigte daraufhin rechtliche Schritte wegen versuchten Rufmordes an.

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