Die Idee hinter dem neuen Auswärtstrikot von ÖFB-Legionär Florian Kainz ist simpel, die Köln-Wäsch soll die Skyline der Rhein-Metropole darstellen.
Den Kölner Fans stößt das neue Leiberl aber sauer auf. Es geht konkret um die DITIB-Moschee im Stadtteil Ehrenfeld, die 2018 von Türkei-Präsident Recep Tayyip Erdogan persönlich eröffnet wurde.
Laut Klub-Management gehört das muslimische Gotteshaus zur Skyline, obwohl es geographisch falsch abgebildet wurde. Dort steht die Moschee nämlich nicht annähernd.
Dennoch heißt es laut Bild-Zeitung vom Verein: "Egal, wie man im Detail politisch oder weltanschaulich zum Bauherrn und Betreiber der Moschee stehen mag, sie gehört zu unserer Skyline!"
Fans sind enttäuscht vom Verein, einer schreibt auf Twitter: "Da ich heute festgestellt habe, dass der FC jetzt mit Trikots aufläuft, die mit einer Moschee bestückt sind, erkläre ich hiermit meinen Austritt aus der Glaubensgemeinschaft 1. FC Köln."
Andere Fans geben zu denken, dass der Leitgedanke des Moschee-Betreibers DITIB auch homophobe Werte fördert, die dem Toleranz-Gedanken des FC Köln massiv widersprechen.