Welt

Riesiger Windradflügel bohrt sich in Lkw

Beim Transport eines Windradflügels kam es auf einer Autobahn in Deutschland nahe Bielefeld zu einem spektakulären Unfall mit einem Verletzten.
Heute Redaktion
14.09.2021, 00:24

Ein nicht alltäglicher Transport führte auf der A33 nahe der deutschen Stadt Bielefeld (Nordrhein-Westfalen) zu einem spektakulären Unfall.

Ein Lkw-Fahrer ist laut "Neue Westfälische" in den frühen Morgenstunden mit einem Schwertransporter kollidiert.

Gegen 5 Uhr früh waren drei Schwertransporter beladen mit je einem 70 Meter langen Windradflügel auf der A 33 unterwegs. Als sie bei der Anschlussstelle Senne abfuhren kam es zum Unglück.

Ein nachfolgender Lkw touchierte ein Begleitfahrzeug und krachte danach gegen den letzten der drei Schwertransporter. Das 70 Meter lange Rotorblatt des Windrades bohrte sich dabei seitlich in das Fahrerhaus des Lkws. Der 61-jährige Fernfahrer wurde dabei leicht verletzt.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Der massive Flügel ragte nach dem Crash bis auf die Gegenfahrbahn, weshalb die Autobahn in beiden Richtungen gesperrt wurde. Es kam zu kilometerlangen Staus.

Nach erster Einschätzung der Polizei könne die A33 vermutlich erst wieder abends freigegeben werden.

(kaf/rcp)