Riesiges Bauschiff legte mitten in der Wiener City an

Eine grüne Oase entsteht auf dem Donaukanal: Die Kaiserbadschleuse wird mittels einer Überplattung zugänglich gemacht.

Schweres Gerät schipperte zum Wochenbeginn vom Alberner Hafen zum Donaukanal! Das Motorschiff "Theresa" und der Güterschubleichter "F 131" trafen gegen 9 Uhr an der Kaiserbadschleuse am Schwedenplatz ein. An Bord: Ein Kran, sowie Betonfertigteile für den Bau der sogenannten "Schwimmenden Gärten".

Die Gärten auf dem Wasser sollen zusätzliche Freizeitflächen für die Wiener schaffen und in sommerlichen Hitzeperioden für ein kühleres Stadtklima sorgen. Teil des Projekts sind Brückenelemente zwischen dem Ufer und der bisher nicht zugänglichen Kaiserbadschleuse. Für den Aufbau dieser Elemente verankerte sich das Schiff mit einer Länge von 126 Metern und 11 Metern Breite mit zwei Ankerpfählen im fließenden Gewässer. Die Pfähle gleiten im Schiffskörper auf und ab und können dadurch Pegelschwankungen ausgleichen.

Zweiwöchige Kai-Sperre vermieden

"Die Anlieferung auf dem Wasserweg wurde deshalb gewählt, weil ansonsten der Radweg am Kai komplett für zwei Wochen gesperrt hätte werden müssen", erklärt das Wiener Gewässer Management. "Zusätzlich wären für die Anlieferung auf dem Landweg auch Nachtarbeiten auf dem Franz-Josefs-Kai notwendig gewesen." Ende September sollen die Arbeiten abgeschlossen werden.

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