Laut Erich Zwettler, Leiter des Wiener Landesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung, ist bisher keine Kundgebung zum Opernball am kommenden Donnerstag angemeldet.
Das kann sich allerdings noch ändern, da die Anmeldefrist erst 24 Stunden vor der geplanten Kundgebung endet. Vorkehrungen seien getroffen, auch ein Platzverbot sei im Fall des Falles in Planung. Es ist laut dem LVT-Chef aber fraglich, ob es tatsächlich verhängt werden muss.
ÖAMTC rät zum großräumigen Ausweichen
Fakt ist: Am Donnerstag wird laut ÖAMTC die Ringstraße in der Zeit von 20 bis 23 Uhr zwischen dem Schwarzenbergplatz und der Operngasse (ausgenommen Berechtigte) gesperrt. Gleichzeitig erfolgt auch die Sperre der Kärntner Straße zwischen Karlsplatz und Opernring. Umgeleitet wird über die Lothringer Straße.
Da die Hauptzufahrtsroute zur Oper über den Ring führt, werden Besucher, die aus den Bezirken 4, 5 oder 6 über den Karlsplatz und die Kärntner Straße zufahren möchten, nach Informationen des ÖAMTC über die Lothringer Straße und den Schwarzenbergplatz umgeleitet.
Der Club rät, Donnerstagabend die Ringstraße mit dem Fahrzeug zu meiden und auf die U-Bahn-Linien umzusteigen.
Aufbauarbeiten voll im Gange
Der Auf- und Umbau dauern insgesamt 30 Stunden. Winterliche Verhältnisse hätten den Antransport der Bühnenlogencontainer schwierig gestaltet. Diese werden - ebenso wie die Parkettböden und diverse Verkleidungselemente - in einem Depot im niederösterreichischen Petronell aufbewahrt und extra für die Ballveranstaltung herbeigekarrt. Dafür sind rund 100 Tiefladertransporte notwendig.
Ringsperre auch am Mittwoch
Auch am Mittwochabend wird Demonstrationszug Teile des Rings lahmlegen. Demonstriert wird gegen den Rohstoffkrieg in der Demokratischen Republik Kongo, los geht's um 18:30 Uhr vom Christian-Broda-Platz (nahe dem Gürtel) über die Mariahilfer Straße, die Babenbergerstraße und den Ring zum Parlament führt, wo um 20 Uhr die Abschlusskundgebung stattfinden wird.
Entlang der Marschroute und auf allen umliegenden Verbindungen ist mit Sperren und Verkehrsanhaltungen zu rechnen, so der ÖAMTC.