Rinterzelt wird abgerissen

Bild: wien.gv.at
Nach rund 37 Jahren wird das sogenannte Rinterzelt am Rautenweg in Donaustadt u. a. wegen gravierender Feuchteschäden an der Holzkonstruktion abgerissen. Die Abfallbehandlungsanlage der Stadt Wien, 1980 von der Rinter AG (Recycling International) errichtet, stellte sich schon ab den ersten Probeläufen 1981 als tFlop heraus, wie die Bezirkspartei WIFF behauptet.
Nach rund 37 Jahren wird das sogenannte Rinterzelt am Rautenweg in Donaustadt u. a. wegen gravierender Feuchteschäden an der Holzkonstruktion abgerissen. Die  Abfallbehandlungsanlage der Stadt Wien, 1980 von der Rinter AG (Recycling International) errichtet, stellte sich schon ab den ersten Probeläufen 1981 als Flop heraus.
Im Jahr 1983 musste das "Millionenzelt" wieder geschlossen werden, weil es "die gesetzlichen Anforderungen bezüglich der Gewinnung von Wertstoffen nicht erfüllte". Die "politische Verantwortung" für das Desaster übernahm der damals amtierende Bürgermeister Leopold Gratz.

Erst 1986, nach einem wieder Millionen teuren Umbau, diesmal in Eigenregie durch die Stadt Wien, wurde das Rinterzelt erneut in Betrieb genommen. Statt der geplanten vollautomatischen Mülltrennung und Wertstoffrückgewinnung geht es seither allerdings  "händisch zur Sache".
WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek, damals als ORF-Redakteur hautnah am Geschehen mit dabei, fordert Umweltstadträtin Sima auf, sich zu den Fehlern ihrer einstigen Vorgänger zu bekennen und die mit Sicherheit interessierte Öffentlichkeit über die komplette Geschichte des fast schon zu einem der optischen Wahrzeichen Wiens gewordenen Rinterzelt zu informieren. "Immerhin haben die Wiener Steuerzahler ja auch dafür bezahlt", so Schimanek.

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