Robert Lugar nennt Maria Fekter "betäubtes Faultier"

Die letzte Nationalratssitzung des heurigen Jahres hat noch eine sehr lustige Wende genommen. Bei der Debatte der Dringlichen Anfrage zum Hypo-Komplex hat Team Stronach-Abgeordneter Robert Lugar die ehemalige ÖVP-Finanzministerin Maria Fekter "betäubtes Faultier" genannt.

Die letzte Nationalratssitzung des heurigen Jahres hat noch eine sehr lustige Wende genommen. Bei der Debatte der Dringlichen Anfrage zum Hypo-Komplex hat Team Stronach-Abgeordneter Robert Lugar die ehemalige ÖVP-Finanzministerin Maria Fekter "betäubtes Faultier" genannt.

Spätestens seit dem Bericht der zu den Vorgängen rund um die Hypo Alpe Adria ist klar, dass das Vorgehen zahlreicher Politiker vor allem im Zug der Notverstaatlichung im Jahr 2009 nur begrenzt professionell war. Nach der Präsentation der Untersuchungsergebnisse haben sich aber sämtliche seinerzeit Verantwortlichen in Schweigen gehüllt.

"Wie ein betäubtes Faultier"

Team Stronach-Mandatar Robert Lugar hat am Donnerstagnachmittag offenbar die Geduld verloren. Dass von der früheren ÖVP-Finanzministerin Fekter weiterhin kein Wort der Verteidigung oder Erklärung gekommen ist, hat er ihr übel genommen. Bei der von den Grünen eingebrachten Dringlichen Anfrage hat es Lugar als "Skandal" bezeichnet, dass sich die nunmehrige Abgeordnete Fekter beharrlich weigere, am Rednerpult Auskunft zu geben. Sie sitze in ihrem Sessel "wie ein betäubtes Faultier".

Für das "Faultier" hat es empörtes Gebrüll der schwarzen Kollegen gegeben. Der gerade amtierende Zweite Nationalratspräsident Karlheinz Kopf (ÖVP-Parteifreund) hat Lugar gleich mehrmals das Mikrofon abgedreht, weil dieser seine derbe Aussage erläutern wollte. Schließlich hat es einen Ordnungsruf gesetzt.

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