Robin Williams' Witwe spricht über seine letzten Wochen

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Im August 2014 nahm sich der gefeierte Star-Comedian Robin Williams das Leben. Er litt an einer Form der Demenz, über die seine Witwe Susan Schneider nun in dem Essay "Der Terrorist im Hirn meines Mannes" berichtet.
Im August 2014 . Er litt an einer Form der Demenz, über die seine Witwe Susan Schneider nun in dem Essay "Der Terrorist im Hirn meines Mannes" berichtet.

Der Suizid von Robin Williams sorgte weltweit für traurige Schlagzeilen. Anfangs wurde spekuliert, der Oscar-Preisträger (bester Nebendarsteller 1998 für ) habe an Depressionen gelitten, doch Ende 2015 stellte seine Witwe klar: "Es waren nicht Depressionen, die Robin umbrachten. Es war die Lewy-Körper-Demenz."

, berichtet sie nun von den schweren letzten Wochen, die sie mit ihrem Ehemann durchmachte. Titel des Artikels: "Der Terrorist im Hirn meines Mannes".

"Hirn neustarten"

Kurz vor seinem Tod drehte Williams noch den dritten Teil von "Nachts im Museum", doch seine Gedächtnisleistung ließ drastisch und immer schneller nach. Er habe sich nicht mal mehr eine einzelne Textzeile vom Skript merken können, schreibt Schneider. "Er ertrank in seinen Symptomen, und ich ertrank mit ihm."

Williams habe immer wieder gesagt: "Ich will mein Hirn neustarten." Und: "Robin verlor den Verstand, und er wusste es", schreibt Schneider. Das Bewusstsein über seine Krankheit liess ihn in den letzten Wochen auch nicht mehr schlafen.

Die letzten Worte, die Williams zu seiner Frau sagte, waren "Gute Nacht, meine Liebe." Das habe er ihr jeden Abend vor dem Einschlafen gesagt. "Die Worte hallen heute noch in meinem Herzen nach."

 

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