Rohrbacher (28) ließ sich Drogen per Post schicken

Ein 28-jähriger aus Rohrbach soll im Internet per Post Amphetamine bestellt haben. Am Zoll in Frankfurt blieb das Pakerl dann aber hängen.

Ob das so schlau war? Ein 28-Jährige Rohrbacher soll Juli vorigen Jahres im "Darknet" Amphetamine bestellt haben. Die Drogen-Sendung sollte direkt an seine Wohnadresse (!) gehen. Sie kam aber nie an, denn am Zollamt in Frankfurt schlugen die Beamten Alarm und fingen das Pakerl ab.

Die Kriminalpolizei in Rohrbach wurde informiert, die bei der Staatsanwaltschaft Linz eine Hausdurchsuchung beim 28-Jährigen erwirkte. In der Wohnung des Mannes erschnüffelten die Drogenspürhunde Kokain, geringe Mengen an Amphetaminen, LSD und Cannabis. Der Mann wurde festgenommen, legte ein Geständnis ab.

"Wurde beauftragt"

Die Suchtgiftsendung sei für eine 31-jährige aus Rohrbach und einen 22-Jährigen aus Haslach gedacht gewesen, diese hätten ihn damit beauftragt, erzählte er den Beamten. Daraufhin wurden auch die Wohnungen der beiden Auftraggeber auf Drogen durchsucht. Die Polizei wurde erneut fündig, stellte bei der 31-Jährigen Amphetamine, Cannabiskaut, XTC und psilocybinhältige Pilze sicher. Beim 22-Jährigen wurden neben diversen Drogen auch zwei Indooraufzuchtanlagen entdeckt.

Die 31-Jährige und der 22-Jährige wurden in die Justizanstalt Linz gebracht.

Insgesamt wurden vier solche Bestellungen im Darknet aufgedeckt, Schwarzmarktwert rund 15.000 Euro. Dem Hauptverdächtigen konnten laut Polizei auch Schmuggelfahrten nachgewiesen werden, zudem forschten die Beamten rund 50 Abnehmer der Drogen aus. Sie werden alle bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.





(cru)

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