Roland H. über vorläufiges Urteil "überglücklich"

7 Jahre in Haft soll Roland H. (42) nach der Eisenstangen-Attacke auf das Nachbarsehepaar verbüßen. Der Angeklagte ist über die milde Strafe (ihm drohte im Fall von Mord lebenslänglich) "überglücklich".

7 Jahre in Haft soll Roland H. (42) nach der Eisenstangen-Attacke auf das Nachbarsehepaar verbüßen. Der Angeklagte ist über die milde Strafe (ihm drohte im Fall von Mord lebenslänglich) "überglücklich".
"Heute" sprach nur wenige Stunden, nachdem das vorläufige Urteil bekannt gegeben wurde, mit Andreas Mauhart, dem Anwalt von Roland H. (42). Mauhart will beantragen, dass H. ins Gefängnis nach Garsten (Bez. Steyr-Land) und nicht nach Suben (Bez.Schärding) kommt, um näher bei der Familie zu sein.

Frau und Kinder dürfen H.  laut Anwalt einmal pro Woche für 30 Minuten besuchen. "Das ist natürlich etwas anderes, als zuhause mit der Familie zu leben, aber die Familie unterstützt Roland und steht hinter ihm. Das gibt ihm Kraft", so der Anwalt. Der Familienvater sei "überglücklich" mit dem vorläufigen Urteil, weil seine Kinder in sieben Jahren noch nicht erwachsen sind, er sie somit noch aufwachsen sehen könne. 

Am 13. Februar soll H. nach jahrelanger Schikane einer Siedlung in Leonding (Bez. Linz-Land) ausgerastet sein, ein Ehepaar aus der Nachbarschaft mit einer Eisenstange erschlagen und erstochen haben. Die 72-Jährige und ihr Mann (74) erlagen wenig später im Krankenhaus ihren Verletzungen.

Urteil noch nicht rechtskräftig

Beim Prozess am Dienstag stimmten alle acht Geschworenen dafür, dass es sich bei der Eisenstangen-Attacke um Totschlag, nicht um Mord gehandelt habe. H. wurde zu sieben Jahren Haft verurteilt. Die Staatsanwaltschaft erbat Bedenkzeit, das Urteil ist somit noch nicht rechtskräftig.

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