Rolling Stones - Konzert top, Organisation: ein Flop

Das Konzert der Rolling Stones lockte am Samstag knapp 95.000 Besucher nach Spielberg. Die Fans waren von der Rockband begeistert, kritisierten aber die Organisation.

Rolling-Stones-Frontmann Mick Jagger quetschte sich im Jahr 1965 in seine engste Röhrenhose und brüllte "I can't get no satisfaction". 95.000 Fans dürfte es beim Stones-Konzert am Samstag in Spielberg ähnlich ergangen sein.

Sie standen nicht nur bis zu den Knöcheln im Schlamm, auch vonseiten des Veranstalters "Barracudamusic" wurden sie im Regen stehen gelassen – obwohl das Wetter mitspielte:

Zum Festgelände gab es zu wenige Shuttlebusse vom Bahnhof. Bei Konzertende mussten sich Tausende Fans durch einen einzigen Ausgang quetschen – Seitentüren wurden erst verspätet geöffnet –, um dann den rund einstündigen Rückmarsch anzutreten.

Lange Rückreise und Wartezeiten

Für viele dauerte die Rückreise bis in die frühen Morgenstunden. Der Veranstalter: Bereits im Vorfeld habe man die Besucher eingeladen, nach dem Konzert länger zu bleiben, um das gastronomische Angebot zu nutzen.

Ein Fan: "Das Bier war nachher leider aus." Am Sonntag wurden viele Kommentare frustrierter Fans auf der Facebookseite des Veranstalters einfach gelöscht.

"Jagger wie ein Jungspund"

"Heute"-Redakteur Clemens Pilz gefiel das Konzert trotzdem:

"Die Stones präsentierten sich 'bluesig' wie lange nicht. Mick

Jagger hüpfte wie ein Jungspund auf der Bühne, nur Keith Richards erwischte öfters mal den falschen Akkord." (red)

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