Rollstuhl-Fahrerin ist ohne Hilfe gefangen

Bild: WIFF

Die an den Rollstuhl gefesselte Sabine W. (36) aus Floridsdorf fühlt sich gehäkelt: Ihre Wohnung ist zwar barrierefrei, hinein und hinaus kommt sie alleine aber nicht: Die Gangtür ist unüberwindbar.

Als Sabine W. (36) in ihre eigene Wohnung in Groß-Jedlersdorf einziehen konnte, ging ihr sehnlichster Wunsch in Erfüllung: Endlich so leben wie jeder andere Erwachsene. Doch ungetrübt ist die Freude nicht. Die Wohnung ist zwar behindertengerecht, aber: Selbst hinein oder hinaus kommt die Rollstuhlfahrerin nicht, die Eingangstür stellt für sie eine unüberwindbare Hürde dar.

"Ich kann sie unmöglich alleine öffnen", so Sabine W. Einen automatischen Türöffner (Kosten: 3.500 ) müsste sie laut Wiener Wohnen selbst zahlen. "Das geht sich mit meinem Pflegegeld nicht aus!" Sie wandte sich nun ans WIFF, das Wohnbaustadtrat Michael Ludwig schriftlich um Hilfe bat.

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