Rollstuhl statt Gold – Drama um Olympia-Favoritin

Sandi Morris nach ihrem Sturz.
Sandi Morris nach ihrem Sturz.picturedesk.com
Dramatische Szenen im Stabhochsprung. Sandi Morris wurde als Gold-Favoritin gehandelt. Ihr Stab brach, nahm ihr die Chance auf den Olympiasieg.

Bittere Tränen! Die US-Amerikanerin Sandi Morris musste im Rollstuhl aus dem Olympiastadion gefahren werden. Die Stabhochspringerin verletzte sich im Wettkampf am Montag nach einem Stabbruch.

Mehr noch als die Verletzung schmerzte die Silberne der Sommerspiele in Rio die verlorene Chance auf Gold. Nach dem Bruch ihres Stabs schlug die 29-Jährige nämlich hart auf der Seitenfläche der Matte ein. Dabei verletzte sie sich zu stark, um noch an ihre eigentliche Leistungsgrenze gehen zu können.

Morris, die als Gold-Favoritin gehandelt worden war, ging in Tokio leer aus. Sie weinte bittere Tränen, als sie die Anlage verließ.

Besonders bitter: Zu Beginn des Wettkampfes hatte sich Morris noch erfolgreich für sich und ihre Mitstreiterinnen eingesetzt, eine Verschiebung des Wettkampfes wegen Regens erwirkt. Dadurch konnte der Bewerb unter sichereren Bedingungen steigen. Ihren Stabbruch verhinderte das aber nicht.

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