Rom will Trevi-Brunnen mit einem Zaun sichern

Die italienische Hauptstadt lockt jedes Jahr Millionen von Touristen mit ihren Sehenswürdigkeiten an. Nur können sich nicht alle Besucher an die Regeln halten.

In Federico Fellinis "La dolce vita" aus dem Jahr 1960 badeten einst Anita Ekberg und Marcello Mastroianni im berühmten Trevi-Brunnen.

Für die Millionen von Touristen, die jedes Jahr die italienische Hauptstadt besuchen, ist das Baden im Brunnen verboten, genauso wie für die Einheimischen. Auch nur das Sitzen auf dem Rand der Sehenswürdigkeit ist untersagt. Nur kümmern sich viele Besucher der Ewigen Stadt nicht um diese Regeln. Einige versuchen sogar, die Steinskulpturen zu erklimmen.

Eine Sisyphusarbeit

Wie die Nachrichtenagentur Ansa schreibt, sollen jetzt Zäune rund um das historische Bauwerk aufgestellt werden. Wie es in einem Vorschlag von Stadtrat Andrea Coia von der 5-Sterne-Bewegung heißt, sollen "Absperrungen aufgestellt werden, die verhindern, dass Touristen auf dem Rand sitzen". Der Antrag muss noch von der Bürgermeisterin Virginia Raggi und der Stadtregierung abgesegnet werden.

Schon jetzt ermahnen Polizisten immer wieder Besucher, sich nicht auf dem Rand des Trevi-Brunnens auszuruhen. Doch das Ganze ähnelt einer Sisyphusarbeit. Zudem sehen die neuen Regeln vor, dass ständige Patrouillen die Touristen rund um die stark frequentierten Orte, wie beispielsweise der Spanischen Treppe, stärker im Blick haben.

Eine weitere Maßnahme soll die Aktivität von illegalen Straßenhändlern bei den Zugängen zum Brunnen und rund um das Kolosseum eindämmen.

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