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Rafreider: "Ich habe noch nie eine Frau geschlagen"

Heute Redaktion
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Roman Rafreider mit seiner Ex-Lebensgefährtin
Roman Rafreider mit seiner Ex-Lebensgefährtin
Bild: Andreas Tischler

Roman Rafreider soll seine Ex-Freundin per WhatsApp bedroht und auch körperlich angegriffen haben. Nun hat sich der ORF-Anchorman zu den Vorwürfen geäußert.

Seit dem 2. Oktober liegt eine Anzeige gegen Roman Rafreider bei der Polizei vor. Seine Ex-Freundin, mit der er vier Jahre lang zusammen war, erhebt schwere Vorwürfe gegen den "ZiB"-Moderator.

Der 48-Jährige soll sie nicht nur per WhatsApp bedroht, sondern auch körperlich angegriffen haben - "heute.at" berichtete. Der ORF-Anchorman hat sich mittlerweile einen Anwalt genommen und legt vorerst eine TV-Pause ein.

In einem Interview mit der "Woman" hat Rafreider nun zu den Prügel-Vorwürfen Stellung genommen. So soll die Beziehung zu seiner Ex-Lebensgefährtin von Streit, Trennungen und Versöhnungen geprägt gewesen sein.

Nachricht "aus dem Zusammenhang gerissen"

Zudem bestätigt der 48-Jährige in dem Gespräch, dass er die Drohnachrichten geschrieben habe, bestreitet aber die korrekte Wiedergabe. Diese wurden "völlig aus dem Zusammenhang gerissen", so Rafreider gegenüber "Woman".

Rafreider weiter: "Das war dumm, arrogant und herablassend von mir, indiskutabel und unentschuldbar. Ich habe eine dieser Nachrichten in einem absoluten Ausnahmezustand geschrieben, wie ich ihn noch nie in meinem Leben erlebt habe."

Das Verfassen der Drohnachrichten gibt der ZiB"-Moderator zwar zu, die tätlichen Übergriffe und Körperverletzungen bestreitet er aber. "Ich habe noch nie in meinem Leben eine Frau geschlagen oder tätlich angegriffen. Ich habe überhaupt noch nie einen Menschen geschlagen. Auch keinen Mann. Ich habe mich noch nie geprügelt", sagt der 48-Jährige zu "Woman".

Staatsanwaltschaft begutachtet Ermittlungen

Gegen Rafreider wurde ein Betretungsverbot ausgesprochen, er war aber bereits einen Monat vor der Anzeige aus der gemeinsamen Wohnung mit seiner Ex-Freundin ausgezogen. Die Staatsanwaltschaft begutachtet nun die Ermittlungen der Polizei. (red)