Cristiano Ronaldo hat den Mega-Vertrag bei Saudi-Klub Al Nassr unterschrieben. Der fünffache Weltfußballer wechselt in die Wüste, verdient dort künftig 200 Millionen Euro im Jahr.
Bei seinem neuen Klub erwartet ihn Trainer Rudi García. Der Coach nahm wenige Tage vor der Verpflichtung des Superstars in einer ersten Pressekonferenz Stellung: "Eigentlich wollte ich zuerst Lionel Messi holen."
Garcia hatte dabei ein Lächeln auf den Lippen, meinte seine Aussage möglicherweise nicht ganz ernst. Fraglich, ob das Ronaldo zum Lachen findet.
Das Duell der ewigen Rivalen hat sich für viele Fußball-Fans spätestens mit dem Weltmeistertitel von Messi und seinen Argentiniern zu Gunsten des PSG-Angreifers entschieden. Messi hat den Ballon d'Or zwei Mal öfter gewonnen, jetzt die begehrteste Trophäe im internationalen Fußball. Ronaldo wurde mit Portugal Europameister. Der Weltmeistertitel fehlt in seiner Sammlung.
In den vergangenen Monaten ging der 37-Jährige mit seinen Ausbootungen bei Manchester United und im Nationalteam alles andere als gut um. Das Dasein als Edelreservist gipfelte im Abrechnungs-Interview, das ihm letztendlich den Job bei den "Red Devils" kosten sollte. Jetzt folgt er dem Ruf des Geldes, will in Saudi-Arabien alles überstrahlen. Dass sich dort sein neuer Headcoach bereits vor der Ronaldo-Ankunft als Messi-Fan outet, birgt neuen Zündstoff.