Seit Dienstag ist der 37-Jährige zurück bei Manchester United, den Trainingsstart und die Asien-Reise ließ der Portugiese noch "aus familiären Gründen" aus, wie der Verein bekanntgab. Sein Star-Berater Jorge Mendes suchte derweil einen neuen Klub für Ronaldo, bot den Superstar den Bayern, Chelsea und Paris St.-Germain an, kassierte aber stets eine Absage. Der fünffache Weltfußballer soll so gut wie jedem europäischen Spitzenteam angeboten worden sein.
In einem persönlichen Gespräch sollen Ronaldo und Mendes die United-Klubführung am Dienstag über den weiterhin bestehenden Wechselwunsch des Portugiesen informiert haben, während die "Red Devils" klarmachten, Ronaldo, dessen Vertrag noch ein Jahr läuft, nicht gehen lassen zu wollen. Coach Erik den Tag betonte stets, mit dem 37-Jährigen zu planen.
Der Grund für den Transferwunsch soll das Verpassen der Champions League sein. United beendete die Saison unter dem jetzigen ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick auf dem sechsten Tabellenplatz, tritt in der Europa League an. Doch Ronaldo, der die letzten 19 Jahren in der "Königsklasse" gespielt hat, will auch in der kommenden Saison auf höchstem europäischen Niveau kicken, deshalb zu einem Spitzenklub wechseln.
Dafür soll die Rivalität zum siebenmaligen Ballon-d´Or-Gewinner Lionel Messi verantwortlich sein, berichtet jedenfalls "The Athletic". Denn der Portugiese fürchtet, einen Rekord ausgerechnet an seinen Dauer-Rivalen zu verlieren. Aktuell führt Ronaldo die ewige Torschützenliste der Champions League nämlich mit 140 Treffern an, hat 15 Tore mehr auf dem Konto als sein argentinischer Rivale. Messi ist darüber hinaus zwei Jahre jünger.
Hartnäckig hält sich das Gerücht, Ronaldo könnte zu seinem Jugendklub Sporting Lissabon zurückkehren. Der portugiesische Spitzenverein tritt in der kommenden Saison in der Champions League an. Ein Spitzenteam ist Sporting aber freilich nicht...