Vor der WM schoss sich Cristiano Ronaldo mit dem inzwischen berühmt-berüchtigten Interview mit Piers Morgan selbst ins Aus. Nach der Endrunde landete er den lukrativen Scheich-Deal in Saudi-Arabien, heuerte bei Al-Nassr an.
Seither wurde es auf der großen Fußball-Bühne ruhig um den fünfmaligen Weltfußballer. Videos seiner Treffer schlagen in den sozialen Medien weit weniger hohe Wellen, als es der Portugiese aus vergangenen Tagen bei United, Juventus und vor allem Real Madrid kennt. Zudem sollen Ronaldo und seine Freundin Georgina Rodriguez mit dem Leben in der Wüste nicht allzu glücklich sein.
Jetzt bahnt sich eine mögliche, spektakuläre Rückkehr nach Madrid an. Die "Königlichen" strecken die Fühler aus. Klub-Boss Florentino Perez bietet seinem ehemaligen Schützling einen neuen Vertrag an. Die Sache hat mehr als nur einen Haken. Erstens: Es handelt sich um kein Angebot für einen Transfer als Spieler. Ronaldo soll laut spanischen und englischen Medien lediglich als Botschafter zu Real zurückkehren.
Zudem hat Ronaldo beim Saudi-Klub einen gültigen Vertrag bei Al-Nassr, der ebenfalls über seine aktive Zeit als Kicker hinausgeht und Botschafter-Tätigkeiten beinhaltet.
Ronaldo schreibt dieser Tage wieder Schlagzeilen. Allerdings nicht als den von ihm gewünschten Gründen: Tore, Rekorde, Titel, Glanz und Glamour. Vielmehr sind es Unzufriedenheit mit Trainer, Mitspieler, Liga und dem Leben in Saudi-Arabien, die mit dem Namen Ronaldo in Verbindung gebracht werden. Zuletzt geisterten sogar erste Gerüchte um eine Beziehungskrise im Hause Ronaldo durch die internationalen Medien.