Rooftop-Hotspot: MQ Libelle nimmt Formen an

Visualisierung der neuen "MQ Terrasse und Libelle"
Visualisierung der neuen "MQ Terrasse und Libelle"Bild: (c) schreinerkastler
Kulturstätte, Erholungsraum und Arbeitsplatz in einem: Die neuen Veranstaltungszentren "MQ Libelle" und "MQ Terrasse" bietet Raum für Kunst und einen beeindruckenden Ausblick.
Der Rohbau steht und das Dach ist fertiggestellt: Nach dem Spatenstich für die "MQ Libelle" im August 2018 feierten die Wiener Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler (SPÖ), Sektionschef Jürgen Meindl, Neubaus Bezirkschef Markus Reiter (Grüne) und MQ-Direktor Christian Strasser heute auf dem Dach des Leopoldmuseums die Gleichenfeier.

Mit dem Bau der "MQ Libelle" und der "MQ Terrasse" soll das MuseumsQuartier Wien eine neue Attraktion bekommen. Die "MQ Terrasse" wird bei freiem Eintritt und öffentlich zugänglich für alle einen der schönsten Ausblicke über die Wiener Innenstadt bieten. Mit der "MQ Libelle" entsteht zudem ein neuer Raum für Kunst- und Kulturprojekte. Die Eröffnung ist für April 2020 geplant.



CommentCreated with Sketch.0 Zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. (Bild: APA/Herbert Neubauer)

"Sensationeller Ausblick und Gastro als neues Asset"

"Die Libelle kann landen, die Vorbereitungen dafür laufen auf Hochtouren", freute sich Kulturstadträtin Kaup-Hasler. Die Libelle sei mit ihren Kunst-Veranstaltungen, dem sensationellen Ausblick und nicht zuletzt dem Gastronomieangebot ein weiteres Asset im MuseumsQuartier, an dem alle Besucher teilhaben werden können. Das Projekt zeige auch, dass das MuseumsQuartier als Kunst- und Kulturareal ein lebendiger, oszillierender Ort sei, der sich ständig verändere und weiterentwickle. "Ein sichtbares Zeichen einer gelungenen Kooperation zwischen Stadt und Bund", so Kaup-Hasler.

Lichtringe schweben über Leopold-Museum

Auch die erste von zwei geplanten Kunstinstallationen nimmt Gestalt an: bei der Arbeit "Lichtringe" von Brigitte Kowanz, die 2009 für ihre Werke zu Raum und Licht mit dem Großen Österreichischen Staatspreis für Bildende Kunst ausgezeichnet wurde, wurde bereits der erste der drei Lichtringe montiert. Er hat einen Umfang von 8,40 Metern, die anderen beiden Lichtringe (10,50 Meter und 13,50 Meter im Durchmesser) folgen in den kommenden Wochen. Ebenfalls im Sommer wird mit der zweiten künstlerischen Intervention begonnen: die Glasfassade der "MQ Libelle" wird von Eva Schlegel gestaltet, die etwa als Teilnehmerin (1995) und Kommissärin des österreichischen Beitrags zur Biennale in Venedig (2011) Bekanntheit erlangte.

Neues "Wohnzimmer" für die Wiener

"Das MuseumsQuartier ist das 'Wohnzimmer der Wienerinnen und Wiener'. Die 'MQ Terrasse' wird bei freiem Eintritt einen einmaligen Blick über die Wiener Innenstadt bieten und damit ein weiterer Ort im MuseumsQuartier sein, um zu verweilen und eine schöne Zeit zu verbringen. Gleichzeitig wird es in der 'MQ Libelle' spannende kulturelle Veranstaltungen wie Talks, Lesungen und vieles mehr geben", so MQ Direktor Christian Strasser. Für Erfrischungen wird auf der "MQ Terrasse" ein Kiosk sorgen, es besteht aber wie in den MQ Höfen kein Konsumzwang.

Libelle soll auch vermietet werden

Entworfen wurde die "MQ Libelle", ein multifunktionaler Veranstaltungsraum, von Laurids Ortner, der gemeinsam mit seinem Bruder Manfred Ortner für die großen Neubauten im MQ Haupthof (Leopold Museum, mumok, Kunsthalle Wien) verantwortlich zeichnet. Die "MQ Libelle" wird sowohl für Kunst- und Kulturprojekte zur Verfügung stehen als auch für Veranstaltungen an Dritte vermietet werden.

Die Kosten für den Bau sind mit 7,5 Mio. Euro festgelegt, wovon die Hälfte aus Eigenmitteln des MQ stammt und die andere Hälfte mit zukünftigen Mieteinnahmen abgedeckt wird. Die Fertigstellung ist für April 2020 geplant. (lok)

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