Er brauchte nur wenige Takte, um Filmgeschichte zu schreiben: Plas Johnson spielte das legendäre Saxofon-Thema in "Der rosarote Panther" (1963) ein – eine der bekanntesten Melodien der Kinogeschichte.
Wie der US-Jazzsender KKJZ berichtete, starb der Tenorsaxofonist bereits am 15. Juli im Alter von 94 Jahren in Granada Hills, einem Stadtteil von Los Angeles.
Plas Johnson gab dem rosaroten Panther seinen unverwechselbaren Sound, heißt es auf Bild.de. Die wenigen Takte seiner Titelmelodie haben sich ins kollektive Gedächtnis eingebrannt.
Johnsons Karriere begann früh: Sein Vater erkannte sein Talent und kaufte ihm ein Sopransaxofon. 1950 nahm er gemeinsam mit seinem Bruder Ray seine erste Platte auf. Nach einem Umzug nach Los Angeles 1954 wurde Johnson zum gefragten Sessionmusiker.
Er arbeitete mit zahlreichen großen Stars zusammen und prägte mit seinem warmen Saxofonklang unzählige Aufnahmen. Doch es war das Thema des rosaroten Panthers, das ihn unsterblich machte – auch wenn es nur wenige Takte waren, reichen sie für die Ewigkeit.