Elf Autos kamen ins Ziel, Sebastian Vettel parkte seinen Ferrari auf Rang zehn – und schob nach einem Dreher viel Frust. Der Neustart der Formel-1-Saison im Spielberg war packend, für den Vierfach-Weltmeister aber ein Geisterrennen zum Vergessen.
"Ich bin ehrlich gesagt froh, dass es nur ein Dreher war", kritisierte Vettel seinen Rennstall Ferrari offen: "Es war der Wurm drin. Ich hatte unglaubliche Probleme, überhaupt auf der Strecke zu bleiben. Wir waren das ganze Wochenende zu langsam." Bei RTLlegte der 35-Jährige dann später nach: "Vorne können wir im Moment nicht viel mitreden. Unter normalen Umständen sind die Plätze fünf bis sieben gerade das, was für uns drin ist."
„Rosberg: "Immer wieder diese Fehler, wenn er sich beim Überholen nach innen dreht."“
Eine Einschätzung, die Nico Rosberg überraschte und ziemlich fassungslos in die TV-Kameras blicken ließ: "Das war eine eklatante Fehleinschätzung der gesamten Situation. Immer wieder diese Fehler, wenn er sich beim Überholen nach innen dreht", meinte der frühere Mercedes-Pilot.
"Ich fand es auch ernüchternd, wie er sich da rausredet. Er sagt, Ferrari wird höchstens Sechster oder Siebter, aber sein Teamkollege ist Zweiter. Da geht schon was mit dem Auto", fügte Rosberg hinzu.
Ex-Weltmeister Rosberg glaubt, dass sich jetzt die Hierarchie bei Ferrari weiter verschieben wird: "Sebastian fängt jetzt wieder ganz unten an im Team, da zählen auch die vier Weltmeister-Titel nicht mehr – du musst jetzt zeigen, dass du es auch verdienst."