Rose McGowan bekennt sich schuldig

Schauspielerin Rose McGowan hat sich Berichten zufolge der Polizei gestellt, nachdem ein Haftbefehl gegen sie erlassen wurde.

Rose McGowan soll im Jänner laut "TMZ" am Flughafen mit Kokain erwischt worden sein. Zwei Wochen nachdem der Haftbefehl ausgesprochen wurde, hat sich McGowan nun bei der Polizei von Virginia gemeldet.

Durch die Zahlung von 5.000 Dollar Kaution kam sie jedoch wieder auf freien Fuß. Laut "TMZ" könnte der Schauspielerin ein ganzes Jahr Gefängnis drohen, sollten die Vorwürfe sich erhärten.

Ein Sprecher der Polizei Washington sagte bereits vor einer Weile zu den Vorwürfen: "Ihre persönlichen Gegenstände, die sie auf einem Flug am 20. Januar zurückließ, wurden positiv auf Betäubungsmittel getestet."

McGowan behauptet, sie wurde von Weinstein vergewaltigt

In letzter Zeit hatte McGowan eher durch ihre Vorwürfe an den Produzenten Harvey Weinstein Schlagzeilen gemacht, der sie, wie sie öffentlich bekannt gab, vor einigen Jahren vergewaltigt haben soll. Weinstein muss sich derzeit wegen sexueller Belästigung in mehr als 50 Fällen verantworten.

Rose McGowan soll von einem Freund Weinsteins sogar eine sechsstellige Summe geboten worden sein, damit sie nicht zur Polizei geht. Zuerst wollte sie den Betrag auf mehrere Millionen Euro anheben, entschied aber dann letztendlich, das Angebot gänzlich abzulehnen und nicht für ihr Schweigen zu bezahlen.

"Ich hatte all diese Leute [...], die mir sagten, das Geld zu nehmen, damit ich meine Kunst finanzieren kann. Ich nahm an, dass ich ihn wahrscheinlich auf drei [Millionen] bekommen hätte. Aber ich dachte nur, 'Ekelhaft, du bist widerwärtig, ich möchte dein Geld nicht, das würde mich widerwärtig fühlen lassen.'", berichtete sie gegenüber der "New York Times".

(red)

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