Roseanne verteidigt ihren rassistischen Tweet

Die 65-jährige Schauspielerin hat plötzlich eine Erklärung für ihre "Planet der Affen"-Botschaft parat. Die klingt aber etwas abstrus.
Als Trump-Befürworterin gehört Roseanne Barr in der amerikanischen Unterhaltungsbranche einer Minderheit an. Seit der Wiederaufnahme ihrer Serie "Roseanne" hatte sie immer wieder mit ihrer enthusiastischen Unterstützung des US-Präsidenten angeeckt.

Aus dem Kopfschütteln über Barrs Kommentare zum politischen Status Quo wurde Entrüstung, als die Schauspielerin mit einem rassistischen Tweet für einen Skandal sorgte. In der Kurznachricht attackierte sie die Afroamerikanerin Valerie Jarrett, eine ehemalige Beraterin von Barack Obama.

"Muslim Brotherhood & Der Planet der Affen hatten ein Baby = vj", schrieb Barr und veranlasste ABC damit, "Roseanne" trotz grandioser Einschaltquoten wieder in der Versenkung verschwinden zu lassen. Die Hauptdarstellerin entschuldigte sich konnte die Serie damit aber nicht retten.

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Nun scheint Barr eine Rechtfertigung für den Tweet eingefallen zu sein. "Rod Serling schrieb Planet der Affen. Es ging um Anti-Semitismus. Darauf hat sich mein Tweet bezogen - auf den Anti-Semitismus des Iran Deals. Leute mit niedrigem IQ können denken was auch immer sie wollen."



Die angesprochene Vereinbarung wurde 2015 (während Obamas Amtszeit) getroffen. Der Iran verpflichtete sich, sein Nuklearprogramm drastisch zu reduzieren; im Gegenzug wurden die wirtschaftlichen Sanktionen gegen das Land aufgehoben.

Laut Roseanne Barr ein klarer Fall von Anti-Semitismus, gegen den Sie auf Twitter protestierte. Warum sie dabei Valerie Jarrett erwähnte, erklärte Barr nicht. Dafür zitierte sie einmal mehr Donald Trump, der ihren Schauspielkollegen Robert De Niro vor Kurzem via Twitter als "Individuum mit niedrigem IQ" bezeichnet hatte.

(lfd)

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