Rabiate Rosenfrau geht auf Touristen in Wien los

In der Wiener Innenstadt kam es am Mittwoch zu einem handfesten Streit zwischen Touristen aus Asien und einer Wiener Rosenverkäuferin.
Jeder kennt sie - die Rosenverkäuferinnen auf Wiens Straßen. Die Damen versuchen oftmals aufdringlich ihre Blumen an die Kunden zu bringen.

Teilweise verlangen die Frauen so hohe Preise, dass ihnen wohl selten jemand eine Rose wirklich abkauft. So auch in der Kärntner Straße am Mittwochnachmittag.

"Heute"-Leser Timo beobachtete, wie eine Gruppe asiatischer Touristen durch die Wiener Innenstadt spazierte. Doch die Führung durch die Altstadt wurde von einer Rosenverkäuferin unterbrochen. Die Frau soll die Schüler dazu gedrängt haben eine Rose um 20 Euro zu kaufen. Als diese abwinkten, kippte die Stimmung.

CommentCreated with Sketch.15 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Augenzeugen zufolge attackierte die Frau drei der Schülerinnen und flüchtete schlagartig. Eine der attackierten Touristinnen brach währenddessen in Tränen aus und war total aufgelöst. Der Mann, der mit der Reisegruppe unterwegs war, nahm die Verfolgung auf und schnappte die rabiate Frau. Er hielt sie an, verdrehte ihr die Hände und alarmierte sofort die Polizei.

Mehrere Polizisten griffen ein



Drei Beamte klärten dann die Situation auf und beruhigten die Gemüter. Was genau mit der rabiaten Rosenfrau passierte, ist noch unklar.

Polizeisprecher Harald Sörös konnte den Einsatz auf der Kärntner Straße bestätigen: "Die Polizisten sind vor Ort und die Amtshandlung ist noch im Gange. Es handelt sich bei den Touristen um eine chinesische Studentengruppe. Die Frau, die von dem Mann angehalten worden ist, könnte wegen Nötigung angezeigt werden." (zdz, wil)

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