Rot-Grün 220 Meter über Wien

Bild: Arnd Oetting

Steht man auf dem höchsten Gebäude der Stadt (der Donauturm zählt da nicht), kann es eigentlich nur noch bergab gehen - doch Wortspiele dieser Art waren bei der harmonischen rot-grünen Halbzeitfeier auf dem DC-Tower, 220 Meter über der Donau, nicht angesagt.

Steht man auf dem höchsten Gebäude der Stadt (der Donauturm zählt da nicht), kann es eigentlich nur noch bergab gehen – doch Wortspiele dieser Art waren bei der harmonischen rot-grünen Halbzeitfeier auf dem DC-Tower, 220 Meter über der Donau, nicht angesagt.

Im Gegenteil: Bürgermeister Michael Häupl und Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou lobten einhellig das gute Klima in der Koalition, zogen zufrieden Bilanz: Zwei Drittel des Arbeitsprogramms seien bereits abgearbeitet worden – etwa 365-Euro- Netzkarte, Spitalsreform und Parkpickerl.

Auf der To-do-Liste stehen noch U2-Verlängerung, Wahlrechtsreform und Eröffnung des Krankenhauses Nord. Bürgermeister Häupl: "Rot-Grün funktioniert und tut Wien gut. Ich will, dass unsere Kinder unsere Arbeit als g’scheit und vorausblickend sehen werden."

Die Opposition ist anderer Meinung: "Keine Woche ohne neuen Skandal", ärgert sich VP-Chef Juraczka, FP-Boss Strache beklagt rot-grünen "Gebührenwucher".

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