Zwei ehemalige Parteichefs werden jetzt zu Filmstars. Der SPÖ-nahe Verein "Filmarchiv der Arbeiterbewegung" plant "Zeitzeugenporträts" über Ex-Kanzler Franz Vranitzky (SP) und Grün-Urgestein Alexander Van der Bellen, mittlerweile Uni-Beauftragter der Stadt (sein Spitzname in Polit-Kreisen: "Phantom des Rathauses").
Zwei ehemalige Parteichefs werden jetzt zu Filmstars. Der SPÖ-nahe Verein "Filmarchiv der Arbeiterbewegung" plant "Zeitzeugenporträts" über Ex-Kanzler Franz Vranitzky (SP) und Grün-Urgestein Alexander Van der Bellen, mittlerweile Uni-Beauftragter der Stadt (sein Spitzname in Polit-Kreisen: "Phantom des Rathauses").
Bezahlen dürfen diese Porträts die Steuerzahler. Der Kulturausschuss des Gemeinderats genehmigte am Dienstag eine Subvention von 105.000 Euro.
VP-Kultursprecherin Isabella Leeb: "Das ist Heiligen-Verehrung auf Steuerzahlerkosten!"
Pikantes Detail: Ein Filmarchiv-Mitglied ist Siegi Lindenmayr. Er sitzt für die SPÖ im Kulturausschuss und entscheidet dort über den Geldsegen für seinen eigenen Verein mit.
Robert Zwickelsdorfer