Schnegg kam über eine LASK-Leihe nach Tirol zum FC Venezia, später zum FC Crotone nach Italien. Nun ist er zurück in der Heimat, Sturm Graz hat den Linksverteidiger verpflichtet.
Bei der Kleinen Zeitung erzählt der Tiroler über seine Zeit in Italien. Ein Spiel blieb Schnegg dabei ganz besonders in Erinnerung. Im Crotone-Dress traf er gegen Vicenza in der Serie B ins eigene Tor, sah zudem in der 44. Minute Gelb-Rot. Zu viel für die fußballverrückten Fans aus Kalabrien.
Morddrohungen der eigenen Anhänger und zwei Wochen Polizeischutz waren die Folge. "Immer, wenn ich wohin fahren musste, musste ich die Polizei informieren. Die Polizisten haben mich mit einem Wagen begleitet."
Jetzt kann Schnegg schon wieder über die Situation lachen, wirklich um sein Leben gebangt hatte er nie: "Und das Geile dran war: Ich bin nie mehr im Stau gestanden."
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Bei Sturm will er sich schnell in die erste Elf spielen: "Ich mache mir aber sicher nicht zu viel Druck." Das Training unter Christian Ilzer ist schweißtreibend: "In drei Tagen bin ich mehr gelaufen wie in einem Jahr Training in Italien", verrät der 23-Jährige.