Roter Wirtschaftschef nach nur sechs Wochen abgesetzt

Bild: SP Baden
Der Chefposten von Marcus Meszaros-Bartak (SP) als Präsident des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes wurde zum Kurzgastspiel: Erst Mitte Februar wurde er - trotz interner Wickel - ins Amt gehoben, am Freitag kam das Aus.
In Erinnerung wird Marcus Mezaros-Bartak fix bleiben: Er hatte sich einen Nelkenkrieg mit Badens SP-Chef Markus Riedmayer geliefert, diesen wegen Unstimmigkeiten in der Parteikassa zum Rücktritt aufgefordert. In der Folge wurde Meszaros-Bartak als SP-Klubobmann abgesetzt und aus dem Gemeinderatsklub ausgeschlossen.

Umso größer war die Verwunderung in der Kurstadt, als Marcus Meszaros-Bartak dann neuer Präsident des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes NÖ (SWV) werden sollte (Anm.: Günter Ernst trat nicht mehr an). SP Baden-Chef Markus Riedmayer konnte es kaum glauben, sagte wörtlich zu "Heute": "Ich bin entsetzt und habe geglaubt das ist ein Scherz. Leider ist es bittere Wahrheit."

Nun ist es vorbei - aus gut informierten Quellen erfuhr "Heute, dass Meszaros-Bartak seit gestern nicht mehr roter Wirtschaftschef ist. "Heute" telefonierte noch am Samstag mit SP-Baden-Chef Markus Riedmayer: "Man hätte sich viel ersparen können. Aber immerhin kam das Ende noch früh genug."

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