Politik

Rotes Kreuz klagt Kurt Scheuch wegen übler Nachrede

Weil das FPK behauptet, das Rote Kreuz sei sei in den Anlageskandal seines Betriebsratsobmannes verwickelt, hagelt es jetzt Klagen.
Heute Redaktion
14.09.2021, 16:03

Anlass für die Auseinandersetzung ist der Fall des Betriebsratsobmannes des Roten Kreuzes, der das Privatvermögen von Kollegen und Freunden veruntreut haben soll. Rund drei Millionen Euro soll er ihnen herausgelockt haben. Das Rote Kreuz beteuerte am Dienstag erneut, dass kein einziger Cent an Spendengeldern durch die Machenschaften des entlassenen Betriebsratsobmannes verschwunden sei.
Scheuch und Ragger hätten behauptet, die Hilfsorganisation und Rot-Kreuz-Präsident Peter Ambrozy hätten Spendengelder verzockt. Aus diesem Grund will Ambrozy nun Zivilklagen gegen Ragger und Scheuch wegen übler Nachrede einbringen.
In Vorbereitung seien zwei weitere Klagen.
Ermittlungen laufen

Der ehemalige Betriebsratsobmann, der die Privat-Gelder von Mitarbeitern und Kollegen veruntreut haben soll, sitzt weiter in U-Haft. Laut Staatsanwaltschaft wurde jetzt ein Sachverständiger beauftragt. Zur aktuellen Höhe des Schadens gibt es derzeit keine Auskunft. Inoffiziell wird von einer Schadenssumme von etwa drei Millionen Euro gesprochen.