Roxanne Rapp an slowenischer Grenze aufgehalten

Roxanne Rapp, Katharina Scheuba
Roxanne Rapp, Katharina ScheubaRoxanne Rapp, privat
Dieser bewaffnete Grenzeinsatz hätte auch anders ausgehen können: Schauspielerin Roxanne Rapp in Erklärungsnot an der slowenischen Grenze.

Bei einem derartigen Fauxpas kann einem schon mal heiß werden. Schauspielerin Roxanne Rapp, die wahlweise seit drei Jahren in London lebt, befindet sich zurzeit in Kärnten bei einem Filmdreh. "Schönwetter Bullen" heißt die Krimikomödien-Produktion, welche von der Firma "Playglobal" produziert wird. Rapp ergatterte dafür eine der Hauptrollen und wird schon bald als Polizistin im heimischen Fernsehen zu sehen sein. 

Als es schließlich "Drehort-Wechsel" hieß, dachten sich Roxanne und ihre Kollegin Katharina Scheuba nicht viel dabei. Sie setzten sich mit ihrer Uniform ins Auto, legten die schweren Waffengürtel-Attrappen auf die Rückbank, eine Filmkamera auf den Schoß, und fuhren los. "Normalerweise dürfen wir das nicht, aber das Navi zeigte uns einen Weg von nur zehn Minuten an, deswegen sind wir in den Uniformen gefahren", so Rapp gegenüber "Heute" .

Rapp verpasste Ausfahrt und reiste versehentlich nach Slowenien ein

Doch dann passierte das Unvorhergesehene. Kurz vor der eigentlichen Ankunft verpassten sie die Ausfahrt. Nicht so schlimm, dachte Roxanne. Doch plötzlich sprang das "Navi" von 5 Minuten auf 48 Minuten um. Wenige Minuten später die Beschilderung "Slowenien". "Ich wurde nervös, habe nach einer Abfahrt gesucht und konnte sehr bald wieder wenden. Allerdings war ich tatsächlich schon in Slowenien und musste also wieder nach Österreich einreisen. Als ich dann bei der Grenze vorfuhr und das Bundesheer vor mir sah, welches alles abriegelte und jedes Auto kontrollierte, wurde ich schon leicht panisch in meiner Uniform", gesteht Rapp.    

Das Bundesheer hatte viel zu lachen 

Als das Bundesheer sie aufhielt, erklärte sie die Umstände und gab die Kamera auf ihrem Schoß als Beweis dafür an. Sie erklärte den Fauxpas mit der Ausfahrt, dass sie weder Papiere noch COVID-Tests bei sich hätten und bat um Weiterfahrt. Der Mann vom Bundesheer bekam einen Lachkrampf und meinte: "Wenn das eine erfundene Story ist, ist es die Beste, die ich jemals gehört habe!", und winkte sie zur Weiterfahrt durch. 

Die Polizei staunte nicht schlecht, als sie die beiden Frauen in ihren Uniformen vorbeifahren sahen. "Sie blickten an sich runter, sahen uns dann wieder an und schienen verwirrt zu sein. Da wir aber bereits durchgewunken wurden, durften wir wieder nach Österreich einreisen. "Das ganze Film-Team hat applaudiert, als wir wieder zum Set zurück gekehrt sind", so Roxanne. 

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