Wien wird düster! Schauspielerin Roxanne Rapp (32) steht ab sofort für einen neuen Horror-Thriller vor der Kamera, der vier Wochen lang in Wien und Umgebung gedreht wird. Noch ist vieles geheim – vom Titel bis zum Streamer. Klar ist aber: Das Projekt wird international ganz vorne mitspielen.
Der Filmtitel werde noch geändert, erklärt Rapp, auch der Streamingpartner dürfe aktuell nicht genannt werden. Sie ist sich jedoch sicher, "dass das schon einer von den Top vier werden wird". Inszeniert wird der Film von Alexander Bruckner, Rapp übernimmt eine der Hauptrollen.
Für sie ist das Genre Neuland, wie sie offen sagt: Es handle sich um "einen Horror-Thriller, also etwas ganz Neues". Gedreht wird täglich, oft unter anspruchsvollen Bedingungen, inklusive Außenszenen bei eisigen Temperaturen. An ihrer Seite steht ein rein weiblicher Cast. Neben Pandora Nox ist auch Emma Ems, ehemalige The Voice Kids-Siegerin, mit dabei. Von ihr zeigt sich Rapp besonders beeindruckt und beschreibt sie als "unfassbar talentiert". Emma sei erst 17 Jahre alt, dennoch habe sie sofort überzeugt – so sehr, dass Rapp sogar ungewohnt beschützende Gefühle entwickelte.
Auch körperlich wird der Dreh zur Herausforderung. Rapp absolviert aktuell intensives Stunt-Training und spielt viele Szenen selbst. Besonders actionreich werde es bei Kampfszenen, die sie als "sehr Kill-Bill-Style" beschreibt – mit dem Hinweis, dass es sich eben um einen Horrorfilm handle und "nicht jeder überlebt".
Gedreht wird auch an außergewöhnlichen Locations, etwa auf einem Friedhof. Solche Szenen gehörten für sie ganz selbstverständlich zum Genre dazu. Trotz bürokratischer Hürden freue sie sich, dass Wien erneut als Filmstadt glänzen dürfe. Schon im Mai soll das Projekt erstmals international präsentiert werden, mit einem Trailer am Filmmarkt in Cannes.
Ein weiteres Highlight: Ein Cameo-Auftritt von Nate Hilts ("The Dead South"), der eigens für eine kurze Szene einfliegt. Für Roxanne Rapp ist der Horrorfilm ein spannender Ausflug, auch wenn sie betont, dass sie sich langfristig nicht ausschließlich in diesem Genre sehe. Parallel arbeitet sie bereits an eigenen Drehbüchern – ebenfalls mit Drehorten in Österreich. Wien bleibt also vorerst Filmzentrum.