Not amused! "Royal Corgi" stinkt königlich ab

Ein Film der alles hat und gar nichts kann. Die Geschichte um den Lieblingshund der Queen, der aus dem Palast ausbricht und die Liebe findet ist ... fad.
Rex, der verwöhnte und weltfremde Lieblingshund der Queen ist eine Plage fürs Personal und Prinz Philip ein Dorn im Auge. Als Präsident Trump und seine Melania im Buckingham Palast vorbeikommen, kommt es zum diplomatischen Zwischenfall. Auf der Flucht vor Mitzi, der aufdringlichen Hundedame aus Texas beißt Rex den US-Präsidenten in die Kronjuwelen.

Der Corgi beschließt, vor dem Zorn der Königin zu fliehen. Erst als er im St. James Park fast ertrinkt, bemerkt er, dass er einer Palast-Intrige auf den Leim gegangen ist.

Vom verwöhnten Snob zum Tierheim-Underdog

Rex landet im Tierheim und verliebt sich dort. Doch seine Liebste ist an einen ehemaligen Kampfhund vergeben. Der ehemalige Favorit der Queen muss schnell erwachsen werden, um in sein güldenes Hundekörbchen zurückzufinden, seine räudigen Freunde zu retten und die Feinde im Palast zu besiegen.

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Hier geht der Spaß vor die Hunde

"Royal Corgi" hat alle Zutaten, die eine entzückende Geschichte mit Witz für jung und alt bräuchte. Auch der Trailer ließ auf witzige Szenen hoffen. Das Ergebnis enttäuscht auf ganzer Linie. Der Film ist nicht nur fad und vorhersehbar, sondern vermittelt auch bedenkliche Vorurteile, die man seinen Kindern besser nicht beibringen sollte.

Hundemord-Anleitung und Klischees als Gags

Ein geretteter Kampfhund, der auf ewig ein aggressiver Brutalo bleibt ist nur eines der Klischees, die den Film so flach machen. Trixi, Trumps Hündin aus Texas ist natürlich dumm, schönheitsoperiert und notgeil. Prinz Philip liest ein Buch, wie man am besten Hunde tötet, und die animierte Queen hat nichts mit der echten zu tun.

Der Held ist ein Ungustl

Auch "Held" Rex ist alles andere als ein sympathischer Zeitgenosse. Am Anfang behandelt er die Bediensteten wie Dreck und pinkelt ihnen sogar ans Bein -– und macht, zumindest was das betrifft, bis zum Schluss keine Wandlung zum Besseren durch. Dass inzwischen auch Kinderfilme starke Frauen oder vielschichtige Charaktere zeigen dürfen und sollen, hat "Royal Corgi" komplett verschlafen.

Zum Gähnen – auch für Kinder

Nur weil Erwachsene einen Film fad finden, heißt das natürlich nicht, dass Kinder nicht voll darauf abfahren. Bei "Royal Corgi" berichten jedoch zwei Reviewer auf der "International Movie Database", dass ihre Kinder (beide vier) sogar lieber schlafen gehen wollten als sich diesen Film fertig anzuschauen.

Schade, die Filmemacher haben sich hier eine tolle Möglichkeit entgehen lassen und trotz Royals, Hunden und einer Lovestory den Film royal in den Sand gesetzt.

Royal Corgi – Der Liebling der Queen läuft ab 1. Mai in Österreichs Kinos.

Fazit:

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