Skandal um Marius

Mette-Marits Sohn sucht Job - doch niemand will ihn

Marius Borg Hoiby sitzt in U-Haft und sucht verzweifelt Arbeit. Doch wegen seines beschädigten Rufs will ihn niemand einstellen.
04.11.2026, 08:29
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Der Sohn von Norwegens Königin Mette-Marit hat ein Problem: Niemand will ihm einen Job geben. Der 29-jährige Marius Borg Hoiby möchte nach seiner Entlassung aus der Untersuchungshaft wieder arbeiten, doch bisher blieb die Suche erfolglos.

Sein Verteidiger Daniel Storrvik bestätigt, dass Marius aktiv nach Arbeit suche. Doch die Umstände machen es ihm schwer: Er wohnt auf dem Anwesen Skaugum und besitzt keinen Führerschein. Die öffentliche Verkehrsanbindung dort ist schlecht.

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Wie Bunte meldet, ist das aber längst nicht das einzige Problem. Als bekannte Persönlichkeit steht Marius ständig im Rampenlicht. Sein beschädigter Ruf schränke die Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt deutlich ein, erklärt sein Anwalt.

Verurteilung wegen schwerer Straftaten

Im Juni 2026 wurde Marius zu vier Jahren Haft verurteilt. Das Gericht befand ihn unter anderem wegen zweier Vergewaltigungen und der Misshandlung seiner früheren Partnerin Nora Haukland für schuldig.

Beide Seiten legten Berufung ein: Marius will die Verurteilungen anfechten, die Staatsanwaltschaft hält die Strafe für zu niedrig. Das Berufungsverfahren startet am 9. Februar 2027 und dauert bis 5. März.

Anfang November hat der Stiefsohn von Kronprinz Haakon noch immer keine Arbeit gefunden.

red, 04.11.2026, 08:29