Das Amtsgericht München hat den Reality-Star Yasin Mohamed wegen Vergewaltigung zu einem Jahr und acht Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Das Opfer: Sophie Imelmann (30), seine ehemalige Kollegin aus der Dating-Show "Love Island VIP".
Der Vorfall soll sich während der Dreharbeiten im Sommer 2024 in Griechenland ereignet haben. Die Richterin sah den Tatvorwurf als erfüllt an – Yasin habe ein "Nein" verstanden, sich aber dennoch über den Willen der Frau hinweggesetzt.
Wie es bei TAG24 heißt, will RTL künftig keine Shows mehr mit dem Münchner drehen. "Sexualisierte Gewalt und die Missachtung persönlicher Grenzen sind mit den Werten von RTL nicht vereinbar", erklärte eine Sendersprecherin.
Yasin Mohamed wurde durch zahlreiche Reality-Formate bekannt, darunter "Temptation Island VIP" und "Kampf der Realitystars". Ob auch andere Sender wie Sat.1 oder RTLZWEI Konsequenzen ziehen, ist noch offen.
Der 35-Jährige bestritt die Vorwürfe. Seine Verteidigung hatte auf Freispruch plädiert, während die Staatsanwaltschaft sogar zwei Jahre und acht Monate Haft gefordert hatte.
Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.