Beim größten privaten Medienkonzern Deutschlands steht der nächste Einschnitt bevor. RTL-Chef Stephan Schmitter (51) hat am Donnerstag die Belegschaft in Köln darüber informiert, dass bis Ende 2027 weitere Stellen gestrichen werden.
Rund 500 Arbeitsplätze sind betroffen. Der Grund: die Zusammenführung von RTL Deutschland und Sky Deutschland. Dabei sollen sogenannte Doppelstrukturen abgebaut werden.
Nach Angaben von "Bild" sind es konkret 500 Vollzeitäquivalente. Weil viele Angestellte in Teilzeit arbeiten, werden aber mehr als 500 Personen tatsächlich betroffen sein. Beide Unternehmen sollen in ähnlichem Umfang vom Abbau betroffen sein.
Bereits Ende 2025 waren im Rahmen von Sparmaßnahmen rund 600 Stellen weggefallen. Mit dem nun angekündigten Abbau summiert sich die Zahl der gestrichenen Jobs auf insgesamt rund 1.100 Stellen.
Die RTL-Führung bestätigt: Ziel des Zusammenschlusses sind jährliche Synergien von 250 Millionen Euro innerhalb von drei Jahren. Der größte Teil davon entstehe durch die Optimierung von Inhalts- und Sachkosten.