So groß waren die Erwartungen des Senders nach dem Rauswurf von Dieter Bohlen. Gleichzeitig stand man auch unter Zugzwang. Immerhin war man sich sicher, dass man mit der Kündigung des Poptitanen eine Tür für eine neue Zielgruppe öffnen würde. Und die sollte möglichst groß sein. Denn in der letzten Staffel ließen die DSDS-Quoten stark zu wünschen übrig.
Der große Rettungsanker hätte Florian Silbereisen sein sollen. Mit seinen gigantischen Schlagershows liefert er einen Quoten-Hit nach dem anderen. Und nun sollte er auch DSDS zu einem neuen Aufschwung verhelfen. Ohne rüde Kommentare und Beleidigungen, wie von seinem Vorgänger bekannt.
Das Problem ist nun, dass das Publikum offenbar gar keine Lust auf Silbereisen in der DSDS-Jury hat. Von Woche zu Woche sinken die Zuschauerzahlen immer weiter. Zuletzt fuhr man sogar einen Allzeit-Negativrekord ein.
Dieser wurde am Samstag nun übertrumpft. Im direkten Duell gegen "Masked Singer" hatte die Castingshow nicht den Hauch einer Chance. Der Marktanteil ging sogar in den einstelligen Bereich und sank auf 7,9 Prozent. Das bedeutet: Nur 470.000 Menschen schalteten bei DSDS ein.
Im Vergleich dazu konnte "Masked Singer" eine Reichweite von 19,5 Prozent vorweisen. Das ist ein herber Schlag für RTL.