RTL will den Dschungel zum Drama-Camp machen

Das Dschungelcamp lebt neben Ekelprüfungen vor allem von einer wichtigen Zutat - dem Drama zwischen den Kandidaten. Davon soll es nun viel geben.

Am Freitag geht die beliebte Reality-Show "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus" (21.15 Uhr, RTL) in die 12. Runde. Die Kandidaten sind bereits in Australien und warten auf den Transport ins Dschungelcamp.

Richtig große Namen sucht man diesmal unter den Bewohnern vergeblich. Am ehesten entspricht noch Natascha Ochsenknecht dem Profil eines Prominenten.

Mehr Drama

Den fehlenden Promi-Faktor will man bei RTL mit dem Maximum an Drama ausgleichen. Denn wird im Camp intrigiert, gemobbt und gestritten, dann freuen sich die Zuseher vor den Fernsehgeräten.

Mit einigen kleinen Änderungen will man hierbei nachhelfen. So gibt es in der aktuellen Staffel nicht eines, sondern zwei Dschungeltelefone. Kommt es unter den Kandidaten zum Streit, werden sofort beide getrennt voneinander in die Interviewkabinen gebeten.

Läster-Ecken

Um die Grüppchenbildung, die das Lästern fördert, zu begünstigen, wurden zusätzliche Sitzgelegenheiten geschaffen. Dort kann man sich zu zweit oder zu dritt zurückziehen, um sich bei selbstgedrehter Zigarette und schlechtem Kaffee über die Mitcamper auszutauschen.

Auch der Lagerkoller soll forciert werden. Vor und nach den Prüfungen oder der Schatzsuche wurden Kandidaten bislang immer von einem Kamerateam interviewt. Das gibt es ab jetzt nicht mehr, der Kontakt zur Außenwelt soll auf gegen Null gehen.

Klingt für die Zuseher schon einmal recht vielversprechend. Am Freitag um 21.15 Uhr geht es los. Dann heißt es wieder "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus". (baf)

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