Rückholaktion von BMW: 1,3 Mio. Autos betroffen

Riesen-Rückholaktion der BMW AG: Alleine 15.000 Österreicher erhalten jetzt Post vom Bundesministerium und werden zu einer Zwangsüberprüfung aufgefordert.
Gewaltige Rückholaktion von BMW, der ÖAMTC schreibt von weltweit rund 1,3 Millionen Fahrzeugen. Alle BMW 5er und 6er der Baureihen E60, E61, E63 und E64 werden jetzt vom bayrischen Premium-Hersteller zu den hauseigenen Vertragswerkstätten gerufen.

Bei Fahrzeugen aus den Baujahren 2003 bis 2011 müsse vorsorglich die Verkabelung der Batterie überprüft werden. Weltweit sind insgesamt 1,3 Millionen BMW betroffen, alleine in Österreich sind es rund 15.000 Fahrzeuge, in Deutschland rund 275.000.

Wie die BMW AG in einer Pressemitteilung schreibt, liege bei einigen der älteren BMW 5er- und 6er-Fahrzeuge eine Fehlmontage an der Batteriekabelabdeckung vor. In der Folge könnten dadurch auf der einen Seite Bordnetzstörungen entstehen und es sei ein Nichtstarten des Motors ebenfalls möglich.

Fahrzeugbrand?

BMW schließe in vereinzelten Fällen einen Schmor- bzw. Fahrzeugbrand nicht ganz aus. In einem Werkstattaufenthalt wird die Kabelabdeckung der Batterie kontrolliert und bei Bedarf nachgebessert. Trotz des teilweise hohen Alters (Anm.: betroffene Autos sind 7,5 bis 16 Jahre alt) der betroffenen Fahrzeuge entstehen für Kunden im Zuge der Rückrufaktion keinerlei Kosten.

CommentCreated with Sketch.24 Kommentar schreiben Arrow-RightCreated with Sketch. Die Zeitdauer der durchzuführenden Maßnahme wird im Brief des Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Kosumentenschutz mit beigelegtem Brief der BMW Group Austria mit etwa zwei Stunden angegeben - in Internetforen ist jedoch nur von einer halben Stunde die Rede. Die Rückholaktion startet ab Juli 2019. (Lie)

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