Rücksichtslose Fahrer behindern Feuerwehr

Absperrungen durchbrochen, in Schlangenlinien an der Feuerwehr vorbei rutschen: So behinderten uneinsichtige Fahrer die Einsätze in Lilienfeld.

Nicht nur Sturmtief Otto hielt die Wehren im Bezirk Lilienfeld auf Trab: Besonders schwer machten es den Florianis ein paar uneinsichtige Autofahrer. Sie ignorierten Absperrungen und rutschten an den Wehren in Schlangenlinien vorbei.

Dies machte manche Einsätze nicht nur unmöglich sondern auch Lebensgefährlich. "In Zukunft werden wir solchen Fahrer anzeigen", so der Sprecher des Bezirksfeuerwehrkommandos Lilienfeld.

38 Alarmierungen mussten abgearbeitet werden und weit über 100 Fahrzeuge geborgen werden. Der Gerichtsberg und die Klammhöhe auf der einen Seite sowie das Kernhofer Gscheid und der Lahnsattel auf der Anderen waren dabei die Hotspots.

In diesen Tagen war "T1 LKW-Bergung" die meiste Alarmierung, Lkw Fahrer die sich das Anlegen der Ketten ersparen wollten und dabei die Straßen blockierten.

Eine Totalsperre der A21 ab den späteren Nachmittagsstunden zwischen Steinhäusl und Brunn/Gebirge verschärfte die Situation nochmals, viele Pkw und Lkw Fahrer wollten über die B20/B21 ausweichen und in Leobersdorf wieder auf die A2 auffahren - der Gerichtsberg machte es für diese Autofahrer jedoch nicht wirklich leichter.



(hot)

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