Rudolfstiftung soll auf 400 Betten schrumpfen

Rudolfstiftung: Bald nur noch eine Filiale des SMZ Süd?
Rudolfstiftung: Bald nur noch eine Filiale des SMZ Süd?Bild: Sabine Hertel
Wiens Gemeindespitäler sollen bis 2030 umstrukturiert werden, die Rudolfstiftung trifft das besonders hart. Das Spital soll 360 Betten verlieren, mehrere Abteilungen sollen abgesiedelt werden.
Das Personal sieht rot: Mehrere Abteilungen der Rudolfstiftung (3., Juchgasse 25) sollen abgesiedelt werden, das Krankenhaus schrumpfe auf "das Niveau eines Kleinspitals". Das berichtet der "Kurier" in seiner Printausgabe von Dienstag.

Grund dafür seien Umstrukturierungspläne für Wiens Gemeindespitäler. Das "Spitalskonzept 2030" sei von einem externen Berater überarbeitet worden und sehe eine neue Ordnung der Leistungen für einzelne Häuser vor. Dabei gehe es schlecht für die Rudolfstiftung aus. Abteilungen wie die HNO, Gynäkologie und Geburtshilfe, Neurochirurgie, Urologie, Plastische Chirurgie sowie die Kardiologie sollen in das SMZ Süd wandern. Dabei verliere das Spital 360 Betten und mehr als die Hälfte der OP-Säle.

"Es ist klar, dass beim Personal der Frustrationslevel steigt", sagt dazu Chirurg und Personalvertreter Anton Landsiedl im "Kurier". Für weitere Polemik sorgt der nicht verlängerte Vertrag der ärztlichen Leiterin Karin Gutiérrez-Lobos. Sie soll mit 1. November zurück ins AKH, die Führung übernehme dann die SMZ-Süd-Chefin. Für das Personal wird die Rudolfstiftung zur "Filiale des SMZ Süd". Laut "Kurier" soll das Krankenhaus 2030 teilweise für Neubauten abgerissen werden. Kosten: 392 Millionen Euro.

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