Blake Lively (38) muss im erbitterten Rechtsstreit mit Justin Baldoni (42) einen herben Dämpfer hinnehmen. Ein Richter in New York hat nun die meisten Anschuldigungen aus ihrer Klage gegen den Schauspieler und Regisseur abgewiesen.
Konkret wies Richter Lewis Liman zehn der insgesamt 13 Vorwürfe zurück. Darunter auch den schweren Vorwurf der sexuellen Belästigung. Bestehen bleiben lediglich die Anschuldigungen wegen Vertragsbruchs, Vergeltungsmaßnahmen und Beihilfe zu Vergeltungsmaßnahmen.
Der Streit zwischen den beiden Co-Stars aus "Nur noch ein einziges Mal" begann im Jahr 2024. Lively hatte Baldoni, der bei dem Film auch Regie führte, der sexuellen Belästigung beschuldigt und ihm vorgeworfen, hinter einer Verleumdungskampagne gegen sie zu stecken.
Der Hollywood-Star wies die Vorwürfe zurück und reichte seinerseits eine Gegenklage ein. Diese wurde jedoch von einem Richter abgewiesen. Die verbliebenen Vorwürfe sollen nun am 18. Mai in New York vor ein Zivilgericht kommen.
Die Anwältin von Blake Lively betonte, im Zentrum des Falls stehe der Vorwurf, dass die Gegenseite mit massiven Maßnahmen versucht habe, den Ruf der Schauspielerin zu beschädigen. Lively plane, während des Prozesses persönlich auszusagen.
Die Anwälte von Baldoni reagierten zufrieden auf die Entscheidung. Sie seien "sehr erfreut", dass das Gericht die Vorwürfe der sexuellen Belästigung zurückgewiesen habe, da dies "sehr schwerwiegende Anschuldigungen" gewesen seien.
"Was nun übrig bleibt, ist ein erheblich eingeschränkter Fall, und wir freuen uns darauf, unsere Verteidigung gegen die verbleibenden Vorwürfe vor Gericht vorzubringen", so Baldonis Vertreter weiter.