Ein arg verletzter Linzer Schüler (14), brutale Attacken gegen Kontrollorgane der Linz-Linien: Der Polizist und Gemeinderat Josef Hackl (VP) bekräftigt jetzt seine Forderung nach der Installation von Videokameras in den Öffis der Landeshauptstadt. Und er fühlt sich darin von Wiens SPÖ-Bürgermeister Michael Häupl bestätigt.
Der Linzer VP-Sicherheitssprecher Josef Hackl verweist auf Umfragedaten in der Landeshauptstadt - demnach sprechen sich immerhin 75 Prozent der Linzer Bevölkerung für eine Videoüberwachung in Autobussen und Straßenbahnen aus - und auf die nachweisbare Abschreckungswirkung. Dazu die deutlich verbesserte Aufklärungsquote nach brutalen Übergriffen und kriminellen Handlungen.
Während FPÖ-Stadtrat Detlef Wimmer der geforderten Video-Überwachung viel abgewinnen kann ( ein sehr positiver Einfluss auf die Senkung der Kriminalitätsrate) und die Linzer Grünen Big Brother in den Öffis ablehnen, wartet die Stadt-SP noch ab. Freilich: Im rot-regierten Wien sind Kameras etwa in den Zügen der U-Bahn bereits die Regel.
Carlo Korosa