Rufschädigung: Prozess gegen Sigi Maurer startet

Jetzt wird es für die Ex-Grüne Sigi Maurer ernst: Die 33-Jährige steht am Dienstag wegen übler Nachrede und Kreditschädigung vor Gericht.

Am Dienstag, ab 9.30 Uhr, muss sich Sigi Maurer vor Gericht verantworten. Der Kläger: ein Biershop-Betreiber, dem die ex-grüne Politikerin Ende Mai sexuelle Belästigung vorgeworfen hat. Der Lokalchef soll Maurer obszöne Nachrichten wie "Du bist heute bei mir beim Geschäft vorbei gegangen und hast auf meinen Schw*** geguckt, als wolltest du ihn essen" per Facebook-Messenger geschickt haben.

Die ehemalige Nationalratsabgeordnete veröffentlichte sowohl die Nachrichten, als auch von wem sie ihrer Meinung nach stammen. Der Unternehmer streitet die Vorwürfe allerdings vehement ab. Der Computer, von dem aus die obszönen Zeilen geschickt wurden, wurde laut seiner Aussage von mehreren Personen genützt.

Biershop-Betreiber klagt auf 60.000 Euro

Nach der Veröffentlichung seiner Identität klagte der Mann Maurer und fordert nun 60.000 Euro von ihr – aufgrund von Umsatz-Einbußen und der erlittenen Kränkung. Maurer – sie möchte sich vor dem Prozess zu der Causa nicht äußern – muss nun vor Gericht beweisen, dass die Nachrichten nur von dem Ladenbesitzer selbst stammen können. Gelingt ihr das nicht und der Richter gibt der Klage des Shop-Betreibers statt, muss die 33-Jährige auch die Gerichtskosten übernehmen. (cz)

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