Rülpsen, Furzen, Gähnen ist gesund

Das neue Buch von Hademar Bankhofer (77) könnte so manchem sauer aufstoßen: Der Autor rät darin zu Tätigkeiten, die eigentlich verpönt sind.

Wer hätte das gedacht: Nasenbohren versetzt das vegetative Nervensystem in Harmonie, Rülpsen löst Blockaden, Gähnen gibt neue Lebenskraft und Furzen schützt vor Herz- sowie Rückenschmerzen.

In seinem Ratgeber "Meine besten Tipps bei Beschwerden, über die man nicht spricht" (Bassermann Verlag, 190 Seiten, 5 Euro) spricht der Journalist (Professor, aber kein Arzt) die bei vielen ungeliebten Körperreaktionen konkret an – und, dass diese unangenehme Folgen haben können, wenn sie unterdrückt werden. Ein verhinderter Rülpser kann zu Kurzatmigkeit, verstärktem Herzklopfen, Angstzuständen und Hitzewallungen führen.

Der 77-Jährige rät, den (Körper-)Gasen seinen Lauf zu lassen – allerdings mit einer Einschränkung: "Ich setze voraus, dass all das, was sich nicht gehört und was aber gesund ist, nicht in Gegenwart anderer durchgeführt wird, sondern allein im stillen Kämmerlein."

Der Ratgeber "Meine besten Tipps bei Beschwerden, über die man nicht spricht" von Prof. Hademar Bankhofer ist im Bassermann Verlag erschienen. Das Buch, das 190 Seiten umfasst, gibt es um 5 Euro zu kaufen.

Damit der Leser beim Konsumieren der Ratschläge nicht zum Nasebohren beginnt, sorgen die Bankhofer-Karikaturen von Reinhard Habeck für Unterhaltung. (red)

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